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Evelyn Schörkmayer
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Tipps

Hier finden Sie Tipps und Tricks die Sie im Leben von Hunden und Katzen immer brauchen können.

Vor allem aber wie wir unsere Hunde und Katzen natürlich und gesund ernähren können.

Öle und Fette bei Hunden?

Öle und Fette bei Hunden?

Hunde benötigen Fettsäuren, da deren Körper diese nicht selbst produzieren kann. Diese essentiellen Fettsäuren müssen über Öle und Fette mit der Nahrung zugeführt werden. Sie liefern dem Organismus unentbehrlich Energie und sind für die Verwertung von fettlöslichen Vitaminen notwendig.

Der tägliche Bedarf eines Hundes an Öl liegt in etwa bei 0,3g Öl pro Kilogramm Körpergewicht. Öle müssen, im Regelfall, nicht täglich zugefüttert werden sondern lediglich 2-4x die Woche. Hunde die  z.B. beim Hundesport eingesetzt werden benötigen eine große Menge Energie und damit Fettsäuren. Für magere Hunde die schwer Gewicht zulegen können eignet sich besonders Gänseschmalz. Grundsätzlich benötigt ein Hund 2 Arten an Fettsäuregruppen. Die sogenannten Omega 3 und die Omega 6 Fettsäure. Wichitg ist das beide im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Jüngste Forschungsergebnisse belegen, dass ich durch das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren Immunerkrankungen wie Allergien und daraus resultierend Hauterkrankungen beeinlussen lassen.

Die Frage ist jedoch nicht, wieviele Fettsäuren das Futter enthalten muss, sondern welche! Entscheidend ist dabei das Verhältnis der Omega 6 zu den Omega 3 Fettsäuren. Diese sollte zwischen 5:1 und max. 10:1 liegen.

Omega 3 Lieferanten: Leinöl, Lachsöl, Hanföl...

Omega 6 Lieferanten: Borretschöl, kommt auch natürlich im Fleisch vor,....

 

                                                  

 

Mangel an essentiellen Fettsäuren führt zu Ekzemen, Haarausfall, Schuppenbildung und verzögerte Wundheilung.

Diese Symptome werden häufig bei Hunden beobachtet welche mit qualitativ minderwertigen Futter ernährt werden und dadurch an einem Fettsäuremangel leiden! Stellt man diese Hunde auf eine natürliche und gesunde Hundenahrung um und füttert zusätzlich hochwertige Öle und Fette zu, kann es bereits nach kurzer Zeit zu einer Verbesserung kommen Die Haut regeneriert sich wieder!

 

Welche Öle sind für den Hund wertvoll?

Borretschsamenöl - enthält einen sehr hohen Anteil an Gamma-Linolenäure und wird erfolgreich bei Hautproblemen und Allergien eingesetzt. (Das gleiche gilt für Hanföl)

Lachsöl - reich an Omega 3 ist gut für die Haut

Leinöl - reich an Omega 3 und Alpha Linolensäure lindert Juckreiz

Schwarzkümmelöl - wirkt unterstützend im Bereich Luge, Darm, Magen sowie bei Allerien (aufgrund der ätherischen Öle nur kurzfristig anwenden)

Kokosöl - bekämpft Viren und Bakterien und Parasiten

Olivenöl - Bitte nur EXTRA NATIVES verwenden, fördert den Kreislauf, den Verdauungsapparat, die Haut un den Knochenaufbau

 

Welche Öle sollte man dem Hund nicht verfüttern?

Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distel-, und Sojaöl

Diese Öle sind nicht für den Hund bestimmt da er diese nicht natürlich ausscheiden kann und somit eine Überfunktion der Nieren und der Leber die Folge sind. Weiters stehen diese Öle im Verdacht, dass bei größeren Mengen das Wachstum von Krebszellen und Tumoren gefödert werden kann.

 

Mit tierisch gesunden Grüßen

 

Evelyn Schörkmayer

Katzen lieben warme Beute/Nahrung!

Warum lieben Katzen warme Beute/Nahrung?

Katzen, auch Haus- und Rassekatzen, sind strikte Fleischfresser. In ihrem natürlichen Lebensraum ernähren sie sich ausschließlich von kleinen Säugetieren und je nach natürlichem Beuteangebot auch in geringerem Maße von Vögeln, Amphibien, Reptilien und Spinnen. Eine rein vegetarische Ernährung ist für Katzen daher nicht artgerecht und bedarfsdeckend. Studien haben nachgewiesen, dass die Katze zur Deckung ihres Nährstoffbedarfes keine pflanzlichen Nährstoffe, insbesondere keine Kohlenhydrate und keinen Zucker benötigt.

 

 

Katzen sind bei der Futteraufnahme nicht mit Hunden und deren wilden Verwanten den Wölfen vergleichbar. Die Katze ist von Natur aus KEIN Aasfresser und isst nur frisch erlegte Beute!

Nach dem Erlegen der Beute versteckt sich die Katze damit an einem ruhigen Ort und frisst die Beute gleich auf. Es kommt noch dazu, dass Katzen Nahrung verweigern die sie nicht riechen können.

Wie können wir all diesen Bedürfnissen der Katze nachkommen?

Ganz einfach der Hauptbestandteil einer natürlichen und gesunden Katzennahrung sollte immer Fleisch sein. Es muss nicht immer Muskelfleisch sein, denn auch in der Natur wird fast die ganze Beute gegessen. In vielen Organen der Beutetiere findet die Katze die nötigen Vitamine und Aminosäuren wie z.B. das lebensnotwendige Taurin.

Kurz gesagt eine natürliche und gesunde Katzennahrung besteht hauptsächlich aus Fleisch und sollte immer warm gefüttert werden.

Durch die Wärme (nicht heiß - Körperwärme) glaubt die Katze es handelt sich um eine natürliche Beute und einen weiteren großen Vorteil hat die Erwärmung der Katzennahrung noch. Die Nahrung riecht für die Katze intensiver und somit besser!

Am einfachsten ist es die Katzennahrung mit heißem Wasser (nicht in der Mikrowelle erhitzt) übergießen und gut verrühren. Somit haben Sie auch sichergestellt, dass die Katze genügend Feuchtigkeit aufnimmt. Denn Katzen sind Wüstentiere und sind es gewöhnt die lebensnotwendige Flüssigkeit über die Beute aufzunehmen!

Bekommt die Katze kaltes Futter, riecht es weniger und die Katze glaubt es handelt sich um Aas und rührt deshalb auch die beste Katzennahrung nicht an!

Somit fällt auch die Umstellung von herkömmlichen Futter (trocken und nass) wesentlich leichter. Denn im herkömmlichen Katzenfutter sind oft viele chemische Lock- und Aromastoffe enthalten. Es gibt aber auch natürliche Lockstoffe wie Zucker oder Katzenminze. Auch auf diese sollte verzichtet werden.

 

 

Mit tierisch gesunden Grüßen

 

René Sattler

Mein Hund hat keinen Appetit?

Welche Gründe gibt es für die Appetitlosigkeit bei Hunden?

Gelegentlich zeigt unser vierbeiniger Liebling auf einmal keinen Hunger und verschmäht seine Tagesration. So ein Fastentag zwischendurch schadet dem Vierbeiner nicht und ist sogar natürlich.

Wenn der Hund gesund wirkt und keine Hinweise auf eine Krankheit vorliegen, so können die folgenden natürlichen und harmlosen Gründe zur Appetitlosigkeit führen:

 

Überfütterung, vor allem mit Leckerlis.

Ängstlichkeit, Unsicherheit durch Wechsel der Umgebung oder der Bezugsperson.

Die Phase der Läufigkeit führt bei Hündinnen auch öfters zur Appetitlosikeit. Auch Rüden können wenn,wenn sie  verliebt sind, auf ihren Hunger vergessen.

Bei kleineren und Zwergrassen ist ein schlechtes Essverhalten oft zu beobachten und kein Grund zur Sorge. Oft werden diese Tiere durch zu häufiges Füttern mit Leckerlis sehr wählerisch.

Die Hunde haben sich  chemische Lock- und Aromastoffe oder Zucker gewöhnt. Bekommen diese jetzt eine Nahrung ohne Zucker oder chemische Lockstoffe, kann diese anfangs verschmäht werden. In diesem Fall unbedingt hartnäckig bleiben, da Zucker oder andere Lockstoffe auf keinen Fall gesund für den Hund sind.

Es steht immer eine Snackbar mit Trockenfutter zur Verfügung und daher hat der Hund bei der eigentlichen Fütterung keinen Appetit. Ausgewachsene Hunde sollten pro Tag zweimal gefüttert werden und das Futter nicht frei zugänglich haben. Dies kann sich erheblich auf das Verhalten des Tieres auswirken. Auch in der Natur ist nicht rund um die Uhr Beute vorhanden.

Das Futter wird zu kalt serviert. Durch die Erwärmung auf Raum- oder Körpertemperatur riecht die Nahrung intensiver und ist für den Hund somit besser. Bitte nicht in der Mikrowelle erhitzen, dadurch können viele Vitamine und Enzyme zerstört werden.

 

Eine länger anhaltende Appetitlosikeit ist jedoch ein deutliches Signal auf eine Krankheit. Ich empfehle in solchen Situationen, auf jeden Falle einen Tierheilpraktier oder Tierarzt aufzusuchen!

 

Mit tierisch gesunden Grüßen

 

René Sattler

Warum trinken Katzen wenig?

Warum trinken Katzen eigentlich so wenig?                             

 

Die ersten Vorfahren der Kleinkatze der Alten Welt , zu denen auch die Wildkatze (Felis silvestris) gehört, erschienen vor etwa neun Millionen Jahren. Die Wildkatze ist asiatischen Ursprungs. Anschließend breiteten sich verschiedene Unterarten in der gesamten Welt aus.

Die Domestizierung der Katze begann ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. Seit damals finden sich in Bildern und Zeichnungen Beweise für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier. Die Darstellung einer Katze mit Halsband in einem Grabmal der fünften Dynastie (etwa 2600 v. Chr.) ist ein Hinweis auf eine Domestizierung der wilden Art. Domestizierte Katzen dienten ihren Besitzern hauptsächlich zur Mäusejagt.

All diese Aufzeichnungen stammen aus Wüstengebieten oder wüstenähnlichen Gebieten. Von daher sind unsere Hauskatzen gewöhnt die Flüssigkeit die sie benötigen über die Beute aufzunehmen. Noch bis vor ein paar Jahrzehnten hat sich daran nichts geändert.

Was ist passiert? Die ersten Katzen wurden trocken ernährt. In dieser sehr kurzen Zeit konnten sich aber die Katzen nicht derart umstellen, sodass diese meist mit zuwenig Flüssigkeit versorgt wurden und Nierenleiden häufig die Folge waren.

Was aber tun wenn ich meine Katze nicht mit Mäusen oder rohen Fleisch füttern möchte?

Immer auf den Feuchtigkeitsgehalt der Nahrung achten dieser sollte bei min. 75% liegen. Gleich wie in der Natur die Beute eben auch aus Feuchtigkeit besteht.

Ein weiter Tipp ist zusätzlich heißes Wasser zugeben, denn Katzen sind keine Aasfresser und lieben es wenn die Nahrung noch warm ist. Außerdem riecht die handwarme Nahrung intensiver und ist somit reizvoller für unsere Lieblinge!

 

 

Mit tierisch gesunden Grüßen!

René Sattler

 

 

 

Machen Dosen viel Müll?

Die Konservendose ist eine der ersten Verpackungen die von uns Menschen verwendet wurden.

Schon Napoleon hat diese bei seinen Feldzügen verwendet um Fleisch für die Truppen haltbar machen zu können.

Die Dose ist jene Verpackungsform, welche ökologisch gesehen bestens abschneidet. Sie kann nahezu 100% wiederverwertet werden. Dabei ist nur Energie und kein weiterer Rohstoff nötig.

Im Gegenzug zu den neuen Kunstoff- und Plastikverpackungen. Um diese herzustellen wird immer wieder neues Erdöl benötigt!

Um keinen Dosenberg im Vorraum zu bauen gibt es einen einfachen Trick:

Mit dem Dosenöffner den Boden der Dose rausschneiden und die Dose zusammenquetschen und in einer Tasche oder in einem Sack sammeln.

Somit brauchen Sie nicht alle paar Tage zum Alstoffbehälter gehen um die Dosen wiederzuverwerten.

Dosen werden ja nicht entsorgt sondern wieder und wieder verwendet!

Katzen wollen ihr Futter jagen!

Katzen wollen Ihr Futter jagen!

 

Die Katzen (Felidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Raubtiere. Es gibt Großkatzen (Löwe, Tiger, Leopard,..)  und Kleinkatzen (Wildkatze, Luchs, Ozelot). Unsere Hauskatzen stammen von den Wildkatzen ab.

Eines haben aber alle diese Katzen gemeinsam sie wollen ihr Futter jagen und es sich "verdienen". Das heißt jetzt nicht, dass Sie lebendige Mäuse ect. der Wohnungskatze kaufen müssen um ihren Stubentiger diese Freude machen zu können.  Aber Katzen sind von Natur aus keine Aasfresser und daher auch nicht gewöhnt, dass sie immer eine Snackbar gefüllt mit Trockenfutter zur Verfügung haben.

Die Katzen wollen sich ihr Futter "verdienen" aber wie mache ich das?

                                 

Lassen Sie die Fütterung zu einem kleinem Ritual werden. Dass heißt, ihr Liebling möchte zuvor ein bisschen spielen und Sie umgarnen und Sie dazu zu bringen sein geliebtes Futter zu bekommen. Öffnen Sie "gemeinsam" die Dose und vielleicht darf ihr Liebling auch einen kleinen Happen vorab kosten. Erst jetzt stellen Sie die ganze Portion auf ihren Fressplatz und sie werden sehen wie es der Katze schmeckt. Wenn sie dieses Ritual 2-3x täglich wiederholen werden auch Wohnungskatzen ausgelastet und sind insgesamt entspannter. Es fördert auch die Beziehung Mensch/Katze und die Katze ist auch nicht mehr so wählerisch.

In vielen Zoos können Sie bei der Raubtierfütterung beobachten wie ein Stück Fleisch vor dem Gepard hergezogen wird um es ihn jagen zu lassen.

Nehmen Sie Ihrer geliebten Wohnungskatze nicht diesen Spaß wenn sie immer eine Ration Trockenfutter zur Verfügung hat.

 

Mit tierisch gesunden Grüßen!

René Sattler